Barrier-free Living

Für die Planung von barrierefreien Bädern und Sanitärräumen, sind folgende Normen zu beachten:

DIN 18 024, Teil 2

Diese Norm gilt für die Planung, Ausführung und Einrichtung öffentlich zugänglicher Gebäude
oder Gebäudeteilen und für Arbeitsstätten, die von folgenden Personengruppen benutzt werden:
• Rollstuhlfahrer
• Blinde und Sehbehinderte
• Gehörlose und Hörgeschädigte
• Gehbehinderte
• Menschen mit sonstigen Behinderungen
• Ältere Menschen
• Kinder, klein- und großwüchsige Menschen

Nach DIN 18024-2 ist in jedem öffentlichen Gebäude mindestens eine für Rollstuhlfahrer geeignete Toilette einzuplanen. Idealerweise sollten die ohnehin erforderlichen sanitären Einrichtungen barrierefrei gestaltet sein, so dass sie für alle Menschen gleichermaßen zu nutzen sind.

 

Der Begriff Barrierefreies Wohnen ist in DIN 18025 geregelt. Die baulichen Anforderungen einer Wohnung für Behinderte und ältere Menschen sind darin enthalten. Die DIN 18025 besteht aus 2 Teilen.

Der erste Teil regelt die Wohnungen für Rollstuhlbenutzer. Teil zwei die Wohnungen barrierefreier Wohnungen.

DIN 18025 Teil 1

Diese Norm gilt für die Planung, Ausführung und Einrichtung von rollstuhlgerechten neuen
Mietwohnungen und Wohnanlagen.

DIN 18025 Teil 2

Diese Norm gilt für die Planung, Ausführung und Einrichtung neuer Mietwohnungen und
Wohnanlagen, die von folgenden Personengruppen bewohnt
werden:
• Gehörlose und Hörgeschädigte
• Blinde und Sehbehinderte
• Gehbehinderte
• Menschen mit sonstigen Behinderungen
• Ältere Menschen
• Kinder, klein- und großwüchsige Menschen

Barrierefreiheit im Bad

  • Die Tür zum Badezimmer sollte sich nach außen öffnen. So ist sichergestellt, dass im Notfall der Zugang nicht versperrt wird.
    Eine ebenerdige Dusche garantiert, dass sie auch mit dem Rollstuhl benutzt werden kann. Damit dient sie zugleich als Bewegungsfläche für das Rangieren im Bad.
  • Das Waschbecken soll unterfahrbar, Armaturen grundsätzlich mit einer Temperaturbegrenzung ausgestattet und mit einem Eingriff versehen sein, um Verbrühungen zu verhindern und die Bedienung beim Vorliegen motorischer Störungen zu erleichtern.

Wohnbereich

Bei der Gestaltung des Wohnbereiches kann die Beachtung einfacher Regeln Barrieren aus dem Weg räumen.

  • Bett und Kleiderschrank müssen auch für Rollstuhlfahrer gut erreichbar sein.
  • Wenn Fenstergriffe nicht zu hoch angebracht werden, können auch Rollstuhlfahrer, kleine Menschen und Kinder diese Griffe erreichen.

Barrierefreies Bad und WC - Komfort für Generationen

Umfassende, aktuelle Produktinformation zum Geschäftsfeld "Barrierefreies Bad und WC" bietet der Zentralverband Sanitär Heizung Klima auf der Internetseite www.katalog-barrierefrei.de mit der aktuell gehaltenen Online-Produktdatenbank.

Beispiel Skitze für ein barrierefreies Bad:
(Produkte von Villeroy & Boch Serie Omnia vita, Villeroy & Boch Lifetime)

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